Wärmepumpe smart steuern

Eine neue Wärmepumpe ist für viele Hauseigentümer ein ziemlich grosses Projekt.

Man holt Offerten ein, vergleicht Systeme, spricht mit Installateuren, klärt den Standort der Ausseneinheit und investiert am Ende eine stattliche Summe in eine Heizung, die deutlich moderner ist als das, was vorher im Keller stand.

Dann kommt der erste Winter.

Und plötzlich merkt man etwas, das bei all den Gesprächen über Leistung, Effizienz und Energie gerne untergeht:

Die Wärmepumpe ist neu. Aber im Alltag heizt das Gebäude noch immer fast genau wie vorher.

Das Gästezimmer wird kaum genutzt, bleibt aber warm. Im Schlafzimmer möchte man es kühler als im Bad. Die Bodenheizung im Wohnbereich reagiert anders als die Radiatoren im oberen Stock. Und wer für ein paar Tage verreist, möchte eigentlich nicht überlegen müssen, welches Thermostat jetzt auf welche Position gehört.

Das ist kein Fehler der Wärmepumpe.

Eine Wärmepumpe erzeugt Wärme. Sie entscheidet aber nicht automatisch perfekt, welcher Raum diese Wärme wann wirklich braucht.

Genau dort beginnt für uns bei Cadec die interessante Arbeit.

Denn eine moderne Heizung bedeutet für uns nicht, dass im Technikraum das neuste Gerät steht. Sie bedeutet, dass das ganze Gebäude einfach steuerbar wird und sich möglichst gut an die Menschen anpasst, die darin leben oder arbeiten.

Was bringt eine smarte Steuerung bei einer Luft-Wärmepumpe?

Eine smarte Wärmepumpensteuerung sorgt dafür, dass nicht nur Wärme effizient erzeugt wird, sondern dass sie auch bedarfsgerecht im Gebäude ankommt.

Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied. In der Praxis ist es ein ziemlich grosser.

Denn die meisten Menschen möchten sich nicht mit ihrer Heizung beschäftigen. Sie möchten morgens in ein angenehmes Badezimmer kommen, am Abend ein warmes Wohnzimmer haben und nicht dafür bezahlen, dass währenddessen Räume auf Komforttemperatur gehalten werden, die seit Stunden oder Tagen niemand nutzt.

Genau dafür lassen sich mit Cadec Räume individuell steuern, Temperaturen definieren und Zeitprogramme hinterlegen. Die Bedienung erfolgt zentral und kann auch aus der Ferne vorgenommen werden. Cadec unterstützt dabei unterschiedliche hydraulische und elektrische Heizsysteme und kann auch Wärmepumpen als zentralen Wärmeerzeuger in die Lösung einbeziehen.

Die Technik dahinter darf komplex sein.

Die Bedienung davor sollte es nicht sein.

Und genau das ist ein Punkt, den wir bei Cadec ziemlich wichtig finden.

Kann man eine bestehende Luft-Wärmepumpe nachträglich smart steuern?

Ja, eine bestehende Wärmepumpe lässt sich je nach Anlage nachträglich in eine intelligente Heizungssteuerung einbinden. Dafür muss nicht automatisch die ganze Heizung ersetzt werden.

Dieser Punkt ist wichtig, weil Digitalisierung im Kopf vieler Menschen noch immer nach einer grossen Sanierung klingt.

Neue Steuerung? Dann müssen wahrscheinlich Wände geöffnet werden.

Neue Thermostate? Dann braucht es überall Kabel.

Fernzugriff? Dann muss zuerst WLAN bis in den Heizraum gebracht werden.

Und spätestens an diesem Punkt wird aus einer eigentlich guten Idee ein Projekt, das man lieber auf nächstes Jahr verschiebt.

Cadec verfolgt genau den umgekehrten Ansatz.

Wir schauen zuerst darauf, was bereits vorhanden ist.

Gibt es Raumthermostate? Dann können diese je nach Ausgangslage ersetzt oder eingebunden werden. Fehlen Thermostate, können Funkkomponenten eingesetzt werden. Sind Bodenheizung und Radiatoren gleichzeitig vorhanden, muss daraus nicht zwangsläufig eine Ansammlung verschiedener Steuerungen werden.

Funkgesteuerte Temperaturfühler und Relais ermöglichen bei bestehenden Objekten einen vergleichsweise geringen Installationsaufwand. Die Verbindung nach aussen kann je nach Lösung über 4G, WLAN oder LAN erfolgen.

Das passt ziemlich genau zu einem Satz, den wir in der Praxis immer wieder hören:

«Bei meiner Anlage geht das wahrscheinlich nicht.»

Vielleicht.

Aber erstaunlich oft geht deutlich mehr, als zuerst gedacht wird.

Und genau deshalb entwickeln wir bei Cadec nicht vom Produkt zum Gebäude, sondern vom Gebäude zur passenden Lösung.

Wie funktioniert die Einzelraumregelung mit einer Wärmepumpe?

Bei einer Einzelraumregelung erhält nicht einfach das ganze Gebäude dieselbe Vorgabe. Die einzelnen Räume oder Zonen können entsprechend ihrer Nutzung geregelt werden.

Das ist im Alltag wesentlich logischer.

Denn niemand lebt in einem Haus, in dem jeder Raum zur gleichen Zeit gleich genutzt wird.

Vielleicht arbeitet jemand zwei Tage pro Woche im Homeoffice. Das ehemalige Kinderzimmer wird nur noch genutzt, wenn Besuch kommt. Das Bad soll morgens angenehm sein, während man im Schlafzimmer bewusst eine tiefere Temperatur bevorzugt.

In einem Bürogebäude wird dieser Unterschied noch deutlicher. Sitzungszimmer werden unregelmässig genutzt, Mitarbeitende arbeiten teilweise von zu Hause und ganze Bereiche können an einzelnen Tagen kaum belegt sein.

Die Heizung kennt diese Unterschiede normalerweise nicht von selbst.

Eine intelligente Steuerung gibt ihr diese Information.

Bei Cadec können Räume und Zonen individuell geregelt sowie Zeitprogramme und Absenkungen hinterlegt werden. Gerade bei Gebäuden mit wechselnder Nutzung entsteht dadurch eine Steuerung, die wesentlich näher am tatsächlichen Alltag liegt.

Und das Entscheidende ist: Der Nutzer muss dafür nicht jeden Morgen seine Heizung neu programmieren.

Eine gute Automation fällt nicht dadurch auf, dass man ständig mit ihr beschäftigt ist.

Sie fällt irgendwann dadurch auf, dass man nicht mehr über sie nachdenken muss.

Kann ich Wärmepumpe, Bodenheizung und Radiatoren gemeinsam steuern?

Ja. Unterschiedliche Heizsysteme können mit Cadec innerhalb eines Gebäudes in einer gemeinsamen Steuerung zusammengeführt werden.

Und genau hier wird es meiner Meinung nach spannender als bei der Frage, ob eine Wärmepumpe grundsätzlich eine App besitzt.

Viele Gebäude sind über Jahre gewachsen.

Vielleicht liegt im renovierten Erdgeschoss eine wassergeführte Bodenheizung, während im Obergeschoss weiterhin Radiatoren hängen. Im Badezimmer wurde zusätzlich eine elektrische Komfort-Fussbodenheizung eingebaut. Jahre später ersetzt eine Wärmepumpe die alte Öl- oder Gasheizung.

Für den Heizungsfachmann sind das unterschiedliche Systeme.

Für den Bewohner ist es einfach sein Zuhause.

Er möchte nicht wissen, welches Relais gerade schaltet oder welche Technik hinter der Wand arbeitet. Er möchte die Temperatur einstellen und fertig.

Cadec kann hydraulische und elektrische Bodenheizungen ebenso einbinden wie Radiatoren und zentrale Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen. Auf der bestehenden Cadec-Lösung lassen sich diese Bereiche gemeinsam steuern und überwachen.

Das ist für uns einer der wichtigsten Gedanken hinter smarter Gebäudetechnik:

Je mehr Technik im Hintergrund zusammenspielt, desto weniger sollte der Mensch davon merken müssen.

Wärmepumpe per App steuern

Die Frage «Kann ich meine Wärmepumpe per App steuern?» wird inzwischen häufig gesucht und bei vielen modernen Herstellern lautet die Antwort selbstverständlich ja. Schweizer Hersteller und Anbieter stellen Funktionen wie Temperaturänderungen, Betriebsprogramme, Statusinformationen und Fernzugriff inzwischen prominent in ihren Lösungen dar.

Für uns ist die interessantere Frage deshalb:

Was genau steuern Sie mit dieser App?

Nur den Wärmeerzeuger im Keller?

Oder das Gebäude, das daran hängt?

Wenn Sie im Wohnzimmer eine Bodenheizung, im Schlafzimmer Radiatoren und irgendwo noch eine elektrische Heizung besitzen, möchten Sie wahrscheinlich nicht drei verschiedene Welten verstehen.

Bei Cadec liegt der Fokus deshalb auf der zentralen Bedienung der eingebundenen Räume und Systeme. Änderungen können über die WebApp vorgenommen werden, gleichzeitig bleiben je nach Installation auch Eingriffe direkt vor Ort möglich. Die Daten der Cadec-Lösung werden laut Unternehmen auf Servern in der Schweiz gespeichert.

Das Ziel ist nicht, dass Sie öfter zum Smartphone greifen.

Das Ziel ist, dass ein Griff genügt, wenn Sie es tun.

Brauche ich WLAN oder neue Kabel, um meine Wärmepumpe smart zu steuern?

Nein, ein bestehender Internetanschluss ist für eine Cadec-Nachrüstung nicht zwingend erforderlich.

Gerade bei bestehenden Häusern, Ferienwohnungen oder älteren Gebäuden ist das ein Punkt, der erstaunlich oft entscheidet, ob eine Lösung praktisch umsetzbar ist.

Es gibt Technikräume, in denen WLAN kaum ankommt. Ferienobjekte besitzen teilweise überhaupt keinen festen Internetanschluss. Und niemand möchte eine funktionierende Wohnung aufreissen, nur damit ein Raumthermostat kommunizieren kann.

Deshalb setzt Cadec je nach Anwendung auf Funk- und Kabelverbindungen innerhalb des Gebäudes und kann für die Kommunikation nach aussen 4G, WLAN oder LAN nutzen. Cadec nennt ausdrücklich auch Nachrüstlösungen ohne vorhandenen Internetanschluss.

Das hört sich zunächst nach einem technischen Detail an.

Für den Eigentümer bedeutet es aber etwas sehr Menschliches:

weniger Umbau, weniger Aufwand und weniger Gründe, das Projekt noch drei Jahre vor sich herzuschieben.

Lohnt sich eine smarte Wärmepumpensteuerung auch im Einfamilienhaus?

Eine intelligente Steuerung lohnt sich vor allem dort, wo Räume unterschiedlich genutzt werden oder die Bewohner nicht jeden Tag denselben Rhythmus haben und selbstverständlich auch für Abwesenheiten wie Urlaub.

Also, Ja.

Wer ein kleines, durchgehend bewohntes Haus besitzt, alle Räume ähnlich temperiert und bereits eine hervorragend abgestimmte Regelung hat, startet natürlich mit einer anderen Ausgangslage als jemand mit vielen Zimmern, längeren Abwesenheiten oder unterschiedlichen Heizsystemen.

Deshalb halten wir wenig davon, jedem Gebäude dieselbe Einsparung zu versprechen.

Interessanter wird es dort, wo die Realität eben nicht jeden Tag gleich aussieht.

Eine Ferienwohnung kann beispielsweise mehrere Tage oder Wochen leer stehen. In einem Büro schwankt die Belegung. In einem Hotel steht heute ein Zimmer leer, das morgen wieder benötigt wird. Und selbst im normalen Einfamilienhaus gibt es Räume, deren Nutzung sich über eine Woche stark verändert.

Cadec positioniert seine digitale Heizungssteuerung genau für solche Gebäude und Nutzungen. Vom Eigenheim und Feriendomizil bis zu Schulen, Hotels, Büros und Gewerbe.

Es geht dabei nicht darum, möglichst kalt zu wohnen.

Das wäre zwar eine sehr effiziente Heizung, aber vermutlich keine besonders beliebte.

Es geht darum, Wärme dort zu reduzieren, wo sie gerade niemand vermisst, und sie dort bereitzustellen, wo Menschen sie brauchen.

Das ist der Unterschied zwischen Energiesparen und Verzicht.

Wie viel Energie kann eine intelligente Wärmepumpensteuerung sparen?

Darauf gibt es keine seriöse Zahl, die für jedes Gebäude gilt.

Cadec nennt für seine Heizungssteuerungen je nach Ausgangslage Einsparpotenziale von bis zu 60 Prozent. Wie viel in einem konkreten Gebäude tatsächlich möglich ist, hängt jedoch stark von Nutzung, bestehender Regelung, Heizsystem, Abwesenheitszeiten und Objekt ab.

Und genau deshalb ist die Ausgangslage entscheidend.

Wenn eine Heizung bereits sehr präzise geregelt ist und kaum unnötig läuft, wird das Potenzial kleiner sein. Wird dagegen ein Ferienobjekt über lange Abwesenheiten warm gehalten oder ein grösseres Gebäude trotz stark wechselnder Belegung nach einem starren Zeitplan beheizt, sieht die Rechnung völlig anders aus.

Der spannende Punkt ist daher weniger irgendeine Prozentzahl.

Es ist die Frage:

Wie oft heizt Ihr Gebäude heute, obwohl gerade niemand etwas davon hat?

Viele Eigentümer können diese Frage nicht beantworten.

Nicht weil sie sich nicht dafür interessieren, sondern weil ihre heutige Steuerung ihnen diese Übersicht gar nicht gibt.

Kann eine Wärmepumpe im Sommer auch zum Kühlen genutzt werden?

Je nach Wärmepumpe und Wärmeverteilung kann eine Anlage im Sommer auch für die Kühlung beziehungsweise Temperierung des Gebäudes eingesetzt werden.

Das Thema wird besonders interessant, wenn beispielsweise eine geeignete Bodenheizung vorhanden ist. Wird diese ohnehin digital gesteuert, kann bei einer entsprechend ausgelegten Wärmepumpe auch der Sommerbetrieb in die Planung einbezogen werden.

Cadec berücksichtigt solche Heiz-/Kühlanwendungen ebenfalls bei seinen Nachrüstlösungen. Auf der bestehenden Bodenheizungsseite beschreibt Cadec beispielsweise die Möglichkeit, eine entsprechend geeignete Wärmepumpe über einen Kontakt mit dem System zu verbinden und dieselbe Flächenheizung im Sommer zur sanften Kühlung zu nutzen.

Wird eine Wärmepumpe mit Free-Cooling-Option angeschafft, ist diese bereits vollständig in die Cadec Lösung integriert. Nachträgliche Anpassungen am System sind nicht erforderlich. 

Der eigentliche Vorteil liegt viel früher:

Wenn das System bereits weiss, welcher Raum welche Temperatur benötigt, kann dieselbe Logik künftig nicht nur beim Heizen, sondern auch bei weiteren Funktionen des Gebäudes genutzt werden.

Was ist bei der Nachrüstung einer Wärmepumpensteuerung wirklich wichtig?

Nicht die möglichst lange Liste an Funktionen.

Und auch nicht die App mit den meisten Knöpfen.

Entscheidend ist, ob die Lösung zum vorhandenen Gebäude passt.

Genau dieser Punkt zieht sich auch durch die Philosophie von Cadec. Im Unternehmen werden unterschiedliche Kommunikationsarten und Komponenten eingesetzt, damit eine bestehende Anlage nicht unnötig umgebaut werden muss. Im Onboarding beschreibt Cadec genau diesen Anspruch: objektspezifisch auswählen, vorhandene Systeme kombinieren und Probleme lösen, statt dem Kunden mit einem einfachen «Das können wir nicht» wieder nach Hause zu schicken.

Manchmal bedeutet das, vorhandene Raumthermostate zu ersetzen.

Manchmal braucht es batteriebetriebene Sensoren.

Manchmal kommuniziert die Anlage über WLAN, manchmal über LAN und manchmal macht 4G schlicht mehr Sinn.

Und manchmal steckt im selben Gebäude eine Kombination aus Wärmepumpe, Bodenheizung, Radiatoren und elektrischer Komfortheizung.

Das ist keine Ausnahme, vor der ein gutes System Angst haben sollte.

Das ist einfach ein echtes Gebäude.

Eine moderne Wärmepumpe verdient eine Steuerung, die genauso modern ist

Eine Luft-Wärmepumpe kann eine sehr gute Entscheidung für ein Gebäude sein.

Aber die Geschichte sollte nicht mit der Installation enden.

Denn sobald die neue Anlage läuft, beginnt der Teil, den Sie für die nächsten Jahre jeden Tag spüren werden.

Wie angenehm ist das Zuhause?

Wie einfach lässt sich eine Temperatur ändern?

Was passiert während Ihrer Ferien?

Können Sie von unterwegs eingreifen?

Laufen Räume weiter, obwohl niemand darin ist?

Und müssen Sie eigentlich verstehen, welches Heizsystem hinter welchem Thermostat steckt?

Unsere Antwort auf die letzte Frage ist ziemlich klar:

Nein.

Die Technik ist unser Job.

Für Sie sollte am Ende vor allem eines bleiben:

Die gewünschte Temperatur. Zur gewünschten Zeit. Im gewünschten Raum.

Cadec entwickelt seit 1985 Lösungen für die Automation, Überwachung und Vernetzung von Gebäuden und konzentriert sich heute darauf, bestehende Heizsysteme intelligent steuerbar zu machen. Wärmepumpen, Bodenheizungen, Radiatoren und weitere Heizsysteme können je nach Objekt miteinander verbunden werden, ohne dass aus jeder Nachrüstung eine Grossbaustelle werden muss.

Sie möchten wissen, was bei Ihrer Wärmepumpe möglich ist?

Lassen Sie uns Ihre bestehende Anlage gemeinsam anschauen. Cadec zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Heizung einfacher, smarter und bedarfsgerechter steuern können.

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