Smart Thermostate für Büros und Gewerbeeinrichtungen

Warum unsere Gebäude längst weiterarbeiten, obwohl wir gegangen sind

Es ist 18:47 Uhr. Das Büro ist leer. Die letzten Mitarbeitenden sind vor über einer Stunde gegangen. Keine Gespräche mehr, keine Bildschirme, keine Bewegung.

Aber die Heizung läuft weiter.

Nicht weil jemand friert. Sondern weil sie am Morgen aktiviert wurde und sich im Laufe des Tages niemand mehr darum gekümmert hat.

Dieses Szenario passiert nicht vereinzelt. Es passiert weltweit. Jeden Abend. In Büros, Praxen, Verwaltungsgebäuden und Gewerbeeinrichtungen.

Und genau dort entsteht ein Energieverbrauch, den niemand bewusst entschieden hat.

Fussbodenheizung im Büro: Komfortabel, aber träge

Viele moderne Bürogebäude arbeiten mit einer Fussbodenheizung oder einer grossflächigen Bodenheizung. Das System ist angenehm, gleichmässig und nahezu unsichtbar.

Doch es reagiert nicht spontan.

Eine Fussbodenheizung speichert Wärme in der Konstruktion. Sie arbeitet mit Masse. Das bedeutet: Wenn sie einmal auf Temperatur ist, bleibt sie es auch dann, wenn die Räume längst nicht mehr genutzt werden.

In einer Arbeitswelt mit Homeoffice, Teilzeitmodellen und unregelmässiger Belegung entsteht dadurch ein Problem. Die Heizung folgt einem Zeitplan, nicht der tatsächlichen Nutzung.

Der Raum ist leer. Die Wärme bleibt.

Radiatoren reagieren schneller, aber sie sind nicht smart

Radiatoren reagieren deutlich schneller als eine Bodenheizung. Sie lassen sich kurzfristig hoch- oder herunterregeln.

Doch auch sie laufen weiter, wenn niemand eingreift.

Ein Sitzungszimmer wird morgens aufgeheizt, das Meeting wird abgesagt und die Heizkörper bleiben warm. Ein Lagerraum braucht keine 22 Grad, ein Archiv ebenso wenig. Trotzdem erhalten sie oft dieselbe Temperatur wie ein besetztes Büro.

Das ist kein technisches Versagen. Es ist fehlende Steuerung.

Das eigentliche Problem ist nicht das Heizsystem

Das Problem ist die intelligente Steuerung die fehlt

Ob Fussbodenheizung, Bodenheizung oder Radiatoren: Das System selbst ist selten das Problem.

Das Problem ist, dass niemand im Alltag permanent kontrolliert:

Welche Zone ist aktiv?
Welche Räume sind aktuell leer?
Welche Bereiche werden unnötig beheizt?

Heizkosten erscheinen gesammelt auf einer Rechnung. Der tägliche Energiefluss bleibt unsichtbar.

Und was nicht aktiv gesteuert wird, läuft einfach weiter.

TeleButler Digital Heating App: Kontrolle statt Dauerbetrieb

Wir vernetzen die Heizungen

Hier setzt CADEC mit der TeleButler Digital Heating App an.

Die App ermöglicht es, jede Zone eines Gebäudes gezielt zu steuern. Räume können individuell geregelt, Zeitprogramme angepasst und Absenkungen automatisiert hinterlegt werden.

Gerade bei einer Fussbodenheizung ist das entscheidend. Weil sie nicht spontan reagiert, braucht sie eine intelligente Voraussteuerung. Die App sorgt dafür, dass Räume nur dann auf Komforttemperatur gebracht werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden.

Bei Radiatoren ermöglicht sie eine schnelle Korrektur, falls sich die Nutzung kurzfristig ändert.

Das Gebäude wird dadurch nicht komplizierter. Es wird steuerbar.

Büros sind heute flexibel. Heizsysteme ohne Smart Thermostat nicht.

Die Arbeitswelt hat sich verändert. Hybridmodelle, flexible Arbeitszeiten und wechselnde Auslastungen sind Realität.

Viele Heizsysteme arbeiten jedoch noch mit starren Programmen.

Das führt dazu, dass Energie verbraucht wird, obwohl sie niemand benötigt.

Mit intelligenter Steuerung können Büros und Gewerbeeinrichtungen ihren Energieverbrauch deutlich reduzieren. Je nach Gebäude und Nutzung sind bis zu 60 Prozent weniger Heizkosten möglich.

Nicht durch Komfortverlust, sondern durch präzise Anpassung.

Warum Heizkosten im Büro keine fixe Grösse sind wenn man weiss wie Energie sparen funktioniert

In vielen Unternehmen gelten Heizkosten als gegeben. Als fixe Nebenkosten. Als Zahl, die man am Ende des Jahres einfach akzeptiert.

Doch Heizkosten sind keine Naturkonstante.

Sie sind das Ergebnis von Steuerung.

Wenn ein Bürogebäude mit Fussbodenheizung oder Bodenheizung jeden Tag länger auf Komforttemperatur gehalten wird, als es die tatsächliche Nutzung erfordert, entsteht kein spürbarer Moment. Niemand merkt es sofort. Doch über Wochen und Monate summieren sich diese Stunden zu einem konstanten Energieverbrauch.

Gleiches gilt für Radiatoren in Nebenräumen, Archiven oder Lagerflächen. Wenn sie laufen, obwohl niemand dort arbeitet, entsteht kein Drama. Aber ein Kostenblock.

Gerade in hybriden Arbeitsmodellen, in denen Etagen zeitweise leer stehen oder Räume nur punktuell genutzt werden, wird deutlich: Heizkosten sind variabel. Sie steigen oder sinken – je nachdem, wie präzise ein Gebäude geführt wird.

Und genau deshalb liegt der grösste Hebel nicht im Austausch der Heizung, sondern in der intelligenten Steuerung.

Die entscheidende Frage

Viele Unternehmen investieren tausende Franken in neue Heizsysteme, ohne zuerst zu prüfen, ob die bestehende Anlage überhaupt intelligent genutzt wird. 

In den meisten Büros liegt das Einsparpotenzial nicht im Austausch der Heizung, sondern in der Art, wie sie gesteuert wird. 

Eine Bodenheizung oder Fussbodenheizung muss nicht ersetzt werden, um effizienter zu werden. Sie muss präzise geführt werden. Genau dort entsteht der Unterschied zwischen konstantem Energieverbrauch und bedarfsgerechter Steuerung.

Und vielleicht ist genau das der entscheidende Gedanke:
Es geht nicht darum, weniger zu heizen. Es geht darum, nur dort zu heizen, wo es Sinn ergibt. Wenn Gebäude lernen, sich dem tatsächlichen Alltag anzupassen, entstehen Einsparungen fast automatisch. Ohne Komfortverlust. Ohne komplizierte Prozesse. Sondern durch Kontrolle.


Wenn Ihr Gebäude heute Abend leer ist, arbeitet Ihre Heizung dann für Menschen oder einfach weiter, weil sie es schon immer so getan hat?

CADEC zeigt Ihnen, wie Smart Thermostate für Büros & Gewerbeeinrichtungen wieder mit dem tatsächlichen Alltag Ihres Betriebs arbeiten.

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